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Mystery Tour - jetzt geht's fuer ne Woche in den Busch Eine Woche Mystery Tour mit Eugen. Viel will ich darueber nicht schreiben, sonst bleibt es ja keine Mystery Tour mehr. Es war super, ich habe viel dagelassen und neues mitgenommen. Eugen hat das bestens fuer uns arrangiert und es hat sich fuer mich wirklich gelohnt. Keine Sorge, meine Klamotten habe ich alle noch, dachte da mehr an schlechte Gefuehle, Sorgen, etc. Abends gab's Lagerfeuer. Geschlafen haben wir im Freien in Swags, das sind so eine Art Gummiganzkoerperkondom mit Reissverschluss. Innen ist eine Matratze als Unterlage, dann ein Schlafsack und ein Kissen. War manchmal etwas kuehl, aber richtig gefroren habe ich nicht, obwohl es einmal sogar unter Null Grad war, das Wasser war im Glas gefroren. Manchmal fuehlte ich mch etwas eingeschlossen, dann schnell die Klappe oben aufgeschlagen und den kuehlen Nachthimmel angeschaut. Unheimlich viele Sterne und viel klarer als bei uns. Habe auch das Kreuz des Suedens gesehen und die Milchstrasse. Und Sternschnuppen en mas, da brauchte man ne richtige Wunschliste! Dingos waren dann oft das einzige Geraeusch das man hoerte, ausser extensiven Schnarchen. Boese Zunge behaupten sogar, ich haette geschnarcht. Ja, den Uluru - Ayers Rock - haben wir auch gesehen, ist doch klar. Persoenlich hatte ich mich etwas verrannt und mir damit das Leben unnoetig schwer gemacht. 5 von den 11 Teilnehmern kamen als Club im Club an. Sie bildeten eine Einheit, waren etwas abgesonder, hatten speziellen T-Shirt, Motto "100 %, alles nur fuer mich". Hier zeigte sich mal wieder klar, es kommt immer auf den Fokus an bzw. die Bedeutung an, die Du einer Sache gibts. Meine Ueberlegungen waren: 1) 3 von denen kennen Harald und Du schon seit den ersten Seminaren. 2) Trotzdem haben Sie uns nicht gefragt, ob wir dabei sein wollen 3) Also wollen Sie uns nicht dabei haben. 4) Wenn die mich nicht wollen, dann will ich die auch nicht. 5) Also habe ich mich abgesondert, und mein eigenes Ding gemacht. Das fuehrte natuerlich dazu, dass ich mich selbst isoliert habe und die ersten Tage eher ungluecklich war. Manchmal dachte ich, es waere besser gewesen, wenn Du erst naechstes Jahr gebucht haettest, dann haettest Du diese Gruppe wenigstens nicht dabei gehabt. Dann dachte ich aber wieder an die wunderschoene Reise und all die Dinge, die ich erlebt habe. Da war ich dann doch wieder froh, dass ich die Reise zu diesem Zeitpunkt angetreten hatte. Spaeter habe ich mich mit Heiko, einem der Neumiglieder der Gruppe intensiv unterhalten. Da wurde mir klar, was die Gruppe zusammenschweisst und das ich die Situation falsch eingeschaetzt hatte. Das zeigt mal wieder, alles eine Sache des Fokus! Eine Sache wird das, was Du durch die Auslegung aus ihr machst.
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