Together Around the World
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Central America – Welcome to the Caribbean! Honduras Mit dem Schweizerpaar Petra und Mike reisen wir von Guatemala weiter nach Honduras. Die Strecke nach La Ceiba ist lang und wir müssen oft den Bus wechseln. In diesen Momenten ist jeweils besonders Vorsicht geboten. Denn wenn man sein Gepäck nicht immer im Auge behält, verschwindet es schnurstracks mit einem überfleissigen Helfer zum nächsten Bus. Gestresst und verwirrt muss man dann den Weg zum Bus finden, wo der Träger bereits mit einem freundlichen Lächeln und offener Hand auf sein Trinkgeld wartet. Nach 10 Stunden reisen und insgesamt fünf Transportmitteln (Boot, Minivan, 2x Bus, Taxi) kommen wir dann in La Ceiba an. Wenigstens ist das Reisen mit dem öffentlichen Bus unterhaltsam. Immer wieder steigt jemand in den Bus, der entweder ein Wunderheilmittel, Malbücher oder Lehrmittel verkaufen will oder aus der Bibel vorliest. Manchmal fühlen wir uns wie auf dem Jahrmarkt. Am nächsten Tag nehmen wir die Fähre auf die Bay Islands (Utila). Hier bleiben wir für ein paar Tage und erkunden die Unterwasserwelt. Das Highlight sind vier grosse Stingrays (schwarz mit weissen Punkten auf dem Rücken). Wie grosse Vögel gleiten sie elegant an uns vorbei. Ich hatte fast Hühnerhaut im lauwarmen Wasser! Nach ein paar Tagen Inselleben gehen wir zurück aufs Festland. Wir verabschieden uns von unseren neu gewonnen Freunden Petra und Mike. Beinahe eine Woche waren wir zusammen unterwegs und hatten es immer lustig. Die Reise geht für uns weiter nach Copán. Hier liegt eine weitere Maya-Stadt begraben. Copán ist im Gegensatz zu Tikal in Guatemala viel kleiner, dafür sind die Hieroglyphen und Steinskulpturen (Stelas) viel besser erhalten. Dieses Mal nehmen wir einen Guide, welcher uns viele spannende Details über Copán und seine vielen verschiedenen Herrscher erzählt. Bspw. dass es zu dieser Zeit (im 8. Jahrhundert !) bereits eine Demokratie gab. Da wir in Honduras eher auf der Durchreise nach Nicaragua sind, fahren wir nach zwei Tagen bereits weiter. Wir wollen die Reise aufsplitten und übernachten in Tegucigalpa. Doch hier fühlen wir uns überhaupt nicht wohl. Die Leute sind sehr arm, die Häuser heruntergekommen und die Strassen überfüllt und dreckig. Es scheint nicht der sicherste Ort zu sein und so bleiben wir nach dem Eindunkeln lieber im Hostel. Am nächsten Morgen wollen wir deshalb so früh als möglich abreisen. Das Taxi soll uns zum Bus-Terminal bringen. Als wir gerade den Hügel hochfahren (auf der Hauptstrasse!) schaltet der Motor plötzlich ab. Der Taxifahrer hält an und rollt rückwärts den Hügel runter. Der Tank ist leer. Er parkt an der nächsten Ecke, holt mit einem satten Grinsen eine Flasche aus dem Kofferraum und läuft damit zur nächsten Tankstelle. Kurz darauf fahren wir weiter. Die Anzeige natürlich immer noch auf „Empty“. Wenigstens reicht es bis an unser Ziel, dafür nicht mehr für unseren Bus... Nicaragua Und so beginnt einer der strengsten Reisetage seit langem. Wir müssen insgesamt sieben mal umsteigen, überqueren die Grenze zu Nicaragua und kommen nach acht Stunden erschöpft und zerzaust (die Busse sind immer offen bzw. ohne Fenster) im Bergdorf Matagalpa an. Wir essen etwas Feines, trinken ein Bier und gehen nur noch schlafen. In Matagalpa wollen wir im Schwarzwald Nicaraguas, der „Selva Negra“, wandern gehen. Doch das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Nach 30 Minuten wandern sind wir total durchnässt zurück in der Kaffee Finca. ☹ Und so verbringen wir den ganzen Nachmittag mit der amerikanischen Hilfsarbeiterin Rebecca auf der ansässigen Finca beim Kaffee trinken und Dessert essen. Der grosse Schock trifft uns dann als wir die Rechnung sehen. Uns waren die exorbitanten Preise hier nicht bewusst und unser Geld reicht nicht und die Kreditkarte ist im Hostel. Wie peinlich! Rebecca hilft uns aus der Patsche und meint, wir sollen das Geld (8 UDS) anstatt ihr später einem bedürftigen Menschen geben. Wie nett und zuvorkommend! Das Wetter heute war keine Ausnahme, wir sind nun definitiv in der Regenzeit angekommen. Da das Wandern nun „ins Wasser fällt“ reisen wir weiter in die ehemalige Kolonialstadt Granada. Uns gefallen solche Städte extrem. Die Häuser sind bunt bemalt und in den Strassen herrscht ein reges Treiben. Hier wollen wir ein paar Tage bleiben und uns von den Reisestrapazen der letzten Tage erholen. Am nächsten Tag wollen wir eigentlich ausschlafen. Doch bereits um acht Uhr ist die Hitze schon so erdrückend, dass wir aufstehen. Wir frühstücken gemütlich und nehmen anschliessend den beschwerlichen Weg zum Postamt in Angriff. Schachtel, Klebeband und Stopfmaterial muss man selber besorgen. Wieder zurück wird alles begutachtet, verpackt und mit etwa zwanzig Briefmarken zugepflastert. Dann werden noch diverse Formulare ausgefüllt und Adressen notiert, und dann ist das komplizierte Prozedere auch schon zu Ende. Wenigstens ist unsere Señora äusserst freundlich und posiert am Schluss sogar noch für ein Foto. Das Wetter in Granada ist nun typisch für die Regenzeit: Entweder herrscht eine erdrückende und „tüppige“ Hitze, oder es regnet kübelweise runter was die lokalen Strasse sofort in eine Seenlandschaft verwandelt. Die Menschen nehmen es aber sehr gelassen und warten dann in dieser Zeit einfach gemütlich unter einem Dach. Super Einstellung! ☺ Nach ein paar Tagen sind unsere Batterien wieder geladen und wir reisen weiter in den Süden. Lustigerweise treffen wir im Bus auf zwei bekannte Gesichter. Barbara und Cynthia, zwei Schweizerinnen (ups, Barbara ist aus Lichtenstein!) die wir in Antigua kennengelernt haben. Wir haben das gleiche Ziel, Isla de Ometepe. Dies ist weltweit die grösste vulkanische Insel in einem Süsswassersee. Eigentlich fahren wir mit der Absicht auf diese Insel, den Vulkan Concepción zu besteigen (1610 m). Doch diese Meinung ändern wir relativ schnell, es ist einfach viel zu heiss für eine solche Wanderung. Wir verbringen die Zeit lieber beim Kayaken oder beim Jassen mit unseren zwei Kolleginnen. Barbara ist ein richtiger Profi und schliesst sich mit der Nr. 2 (John) zusammen. Cynthia und ich geben uns aber alle Mühe und gewinnen sogar einmal. Wir haben ein Riesengaudi, vor allem als wir zur Aufwärmphase noch den lokalen Flor de caña Rum trinken. Die Revanche steht bereits: Im Oktober treffen wir uns im Lichtenstein. Ein spezielles Erlebnis haben wir in Mérida, wo wir die erste Nacht verbringen. Abends sind wir umgeben von tausenden von Fireflies (Leuchtkäfer). Diese schwirren wild herum und leuchten wie kleine Glühbirnen. Besonders als wir dann noch einen Stromausfall haben und wir im Dunkeln sitzen, ist die Stimmung gigantisch. Weniger gemütlich finden wir hingegen die anderen tausend Käfer, Fliegen und Mücken um uns herum. So eine Konzentration an Ungeziefer haben wir noch selten erlebt. Sogar einen Skorpion hat es in unserem Waschbecken (zu unserem Vorteil sind die hier nicht giftig)!!! Die weiteren zwei Nächte auf der Insel verbringen wir in San José del Sur. Tagsüber gehen wir zippen. Wir sind die einzigen Gäste und haben eine super Betreuung. Die Crew ist auch ganz kreativ und zippt mit uns verkehrt mit dem Kopf nach unten oder in der Superman-Pose entlang der bis zu 600m langen Zip-Lines. Stellt euch das mal in der Fräkmüntegg vor! Da würde die Suva wahrscheinlich intervenieren. Abends machen wir Spaziergänge im Wald. Dieser ist voll mit Brüllaffen die man zu Beginn nur hört, und mit dem Eindunkeln in grosser Anzahl sieht. Es ist toll diesen Tieren beim Herumturnen zuzuschauen, obwohl ich mich manchmal schon fragte wer hier wohl wen beobachtet. ☺ Nach diesen amüsanten Tagen trennen wir uns von unseren Jass-Freundinnen. Wir wollen so schnell wie möglich weiter nach Panama. An der Grenze zu Costa Rica werden uns zu einem Spottpreis zwei freie Plätze im klimatisierten Reisebus angeboten. Zu diesem Luxus sagen wir natürlich nicht nein. Liegesitze und Fernseher sind inklusive, da können wir so richtig chillen. Panama In Panama ist unsere erste Destination Bocas del Tore. Diese Region setzt sich aus sechs grösseren und unzähligen kleineren Inselchen zusammen. Viele davon bestehen nur aus Mangroven. Wir erkunden die verschiedenen Inseln mit dem Bus, zu Fuss und mit dem Boot. Wir sind fasziniert von den schönen, einsamen Stränden, der Vegetation und der Tierwelt. Bunte Frösche und Vögel, lustige Krebse und Affen - immer wieder halten wir an und bestaunen etwas. Und wenn nicht, dann chillen wir an unserem einsamen Strand und geniessen einfach die Ruhe. Hier hätten wir noch lange bleiben können, doch wir wussten, dass wir am 30. Mai mit dem Segelboot Richtung Kolumbien in See stechen und deshalb weiterreisen müssen. Unbedingt wollten wir noch etwas vom Hochland von Panama sehen. Zum einem um wieder mal etwas kühlere Luft zu schnuppern und zum anderem, um wieder einmal etwas zu wandern. Die grüne, hügelige Landschaft erweist sich dann auch als äusserst einladend. Die Wanderungen verlaufen aber immer anders als von der Rezeptionistin beschrieben. Am ersten Tag laufen wir zuerst drei Stunden hoch, entlang von Flüssen, Wasserfällen und vielen Kaffee Fincas und Gemüse-Plantagen. Auf dem „Gipfel“ trinken wir einen Kaffee und laufen dann auf der anderen Seite wieder drei Stunden herunter. Gemäss unserer netten Rezeptionistin hätte dieser Ausflug eigentlich nur vier Stunden dauern sollen. Bereits am Abend spüren wir, dass unsere verrosteten Muskeln angeschlagen sind. Aus diesem Grund wollen wir am zweiten Tag einen gemütlichen Spaziergang machen. Wir fragen die andere Rezeptionistin und sie empfiehlt uns einen Spaziergang mit tollen Aussichten auf den Vulkan Barú und Boquete. In Wahrheit laufen wir dann aber zwei Stunden entlang der steilen Hauptstrasse hoch. Danach beginnt wiederum der „Abstieg“. Nach insgesamt drei Stunden sehen wir endlich mal den Vulkan und etwas vom Dorf. Entlang der Hauptstrasse laufen wir dann eine weitere Stunde zurück ins Dorf, mehrheitlich im Wald ohne Aussicht. Naja, so gemütlich war nun auch dieser Ausflug nicht und wo nur waren die traumhaften Aussichten? Wenigstens können wir uns am nächsten Tag im klimatisierten und top-modernen Bus nach Panama City erholen. Zudem erwartet uns am Ziel ein tolles Hotel. Schliesslich wollen wir Johns 30. Geburtstag nicht in einer Backpacker-Abstiege feiern. Die Skyline von Panama beeindruckt uns dann ziemlich. Mit den vielen Hochhäusern und den Shopping Malls hat man gar nicht mehr das Gefühl in Zentralamerika zu sein. Krass ist vor allem der Kontrast zur Altstadt. Diese wird im Moment aufwändig renoviert. Die wunderschönen bereits renovierten Häuser lassen erahnen, dass dieser Stadtteil schon bald eine grosse Touristenattraktion Panamas sein wird. Natürlich gehört in Panama auch der Besuch des berühmten Kanals dazu. Besonders beim Miraflores Lock sind wir beeindruckt, was für grosse Frachter da durch den kleinen Kanal passen. Das ist wirklich schon fast Schweizer Massarbeit! Johns Geburtstag feiern wir dann gediegen im Chalet Suizo. Ach wie stolz sind wir als wir dieses Restaurant betreten. Rot-weiss karrierte Vorhänge und Tischtücher, Kantonswappen und tolle Bilder aus der Schweiz. Uns packt beinahe das Heimweh. Bei Züri Gschnätzletem und Röschti kommt uns dann endgültig das Augenwasser. Als Überraschung gibt es für das Geburtstagskind noch ein Tiramisu mit Kerze aufs Haus. A perfect birthday! Bereits in der Schweiz war uns bewusst, dass wir die Reise von Panama nach Kolumbien gerne mit dem Segelschiff zurücklegen möchten. Auf dem Weg liegt das aus 360 Inseln bestehende San Blas Archipel. Davon hatten uns bereits so viele Reisende vorgeschwärmt. Am 30. Mai ist es endlich soweit. In Portobello, in Captain Jack’s Bar, treffen wir auf unseren schwedischen Skipper Mats, seine kolumbianische Frau Dina und ihrem gemeinsamen Sohn Matteo. Nach ein paar Instruktionen stechen wir um sechs Uhr abends endlich in See. Schon bald ist es John und mir ziemlich übel. Wir verbringen die Zeit auf dem Deck und atmen die frische Luft ein. Wir getrauen uns nicht in die stickige Kajüte schlafen zu gehen, wagen dann aber unter Mats Ermutigung den wackeligen Weg nach unten. Irgendwie werden wir dann doch schnell in den Schlaf gewiegelt. Am nächsten Morgen erwachen wir, weil das Sonnenlicht unsere Kajüte flutet und diese in eine stickige Saune verwandelt. Wir begeben uns aufs Deck und sind erschlagen von der Schönheit die uns umgibt. Viele kleine Inseln übersäht mit Palmen, umgeben von weissem Sandstrand und glasklarem, türkisfarbenen Wasser. So etwas Schönes haben wir noch nie gesehen. Sofort steigen wir in unsere Badeanzüge und springen ins kühle Nass. Was für eine erfrischende Morgendusche! ☺ Die nächsten drei Tage fahren wir mit dem Segelschiff von Insel zu Insel. Wir erkunden mit dem Kayak und zu Fuss verschiedene Inseln, gehen schnorcheln und geniessen das faule Piratenleben. Beispielsweise schnorcheln wir bei einem Wrack, dass 1950 gesunken ist. Es ist übersäht mit farbigen Korallen und vielen Fischen. Wir sind begeistert! In besonderer Erinnerung bleibt das abendliche kayaken bei Sonnenuntergang, wo wir plötzlich von Delfinen umgeben sind. Ich schaffe es gerade noch meine kleine Kamera zu schnappen und diesen tollen Moment festzuhalten (siehe Fotos). Eine spezielle Erfahrung ist auch die Einheimischen Kuna Yala kennenzulernen. Sie regieren das San Blas Archipel autonom und haben ihr Land und ihre Kultur bewahrt wie kein anderes Volk. Die Regeln sind sehr strikt. So dürfen bspw. Ausländer auf den San Blas nicht investieren oder sich mit Lokalen vermählen. Es gibt somit keine Hotels und auch Tauchen ist verboten. Die meisten Inseln haben keinen Strom und sind lediglich mit kleinen Holzhütten ausgestatten. Oftmals dient eine davon als kleiner Kiosk. Die Menschen sind äusserst freundlich und haben gerne Besucher. Wenn man mit dem Boot bei einer Insel anlegt, kommt schon bald ein Holz-Kanu mit einer lokalen Frau herangefahren. Die Frauen tragen meist das lokale Kostüm mit bunten Stickereien um den Bauch, einen goldenen Ring in der Nase und Wangenrouge. Unaufdringlich zeigen sie den Besuchern „Molas“, berühmte lokale Stickereien. Natürlich kaufen wir uns ein schönes Exemplar für unsere zukünftige Wohnung. Nach drei Tagen an diesem bezaubernden Ort geht das Abenteuer weiter. Wir wollen über das offene Meer nach Kolumbien segeln. Planmässig hätten wir morgens um sechs Uhr aufbrechen sollen. Doch um fünf Uhr werden wir alle von einem plötzlichen Sturm aus dem Schlaf gerissen. Starker Regen und eine Windgeschwindigkeit von ca. 85km/h lassen das Boot von links nach rechts schwanken!!! Bücher und das Gemüse auf dem Esstisch fallen herunter. Niemand hat in dieser ruhigen Nacht mit so etwas gerechnet. John kommt in dieser brenzligen Situation nichts Besseres in den Sinn als auf das Klo zu gehen! Auf dem Rückweg vermantscht er das auf den Boden gefallene Gemüse. Plötzlich schwankt das Boot nicht mehr, sondern bleibt in starker Schieflage stehen. Dina flippt fast aus, versteht die Welt nicht mehr. Mats ist auf dem Deck und probiert das Boot unter Kontrolle zu kriegen und den Anker hochzuziehen. Er weiss als Einziger was passiert ist. Der Wind war so stark, dass er uns an den Strand der nächsten Insel getrieben hat. Dort stecken wir nun mit dem Kiel fest. Nach bereits zehn Minuten ist der Sturm vorüber. Dina macht Kaffee und wir überlegen was nun zu machen ist. Zum guten Glück sind die Segler gut miteinander verbunden und sehr hilfsbereit. Wir erhalten Hilfe von einem amerikanischen Seglerpaar und mit zwei Motor-Schlauchbooten kann das Segelschiff dann letztendlich befreit werden. Wir hatten Glück, das Schiff ist intakt und wir sind gerettet! ☺ Mit einer Verspätung von vier Stunden brechen wir dann doch noch auf. Leider haben wir nun eine totale Wind-Flaute. Wir lassen das Insel-Paradies hinter uns und fahren im Schneckentempo hinaus Richtung Horizont. Die ersten 24 Stunden verlaufen ruhig. Es ist Vollmond und das Licht glitzert wunderbar auf der Meeresoberfläche. In den nächsten 12 Stunden nehmen der Wellengang und der Wind zu. In der Kajüte zu schlafen wird zu einer anstrengenden Übung, denn man wird ständig von einer Seite auf die andere geworfen. Zum guten Glück haben John und ich unsere Reiseübelkeits-Tabletten genommen, ansonsten hätten wir uns schon lange über die Reling gelehnt. Die letzten 12 Stunden werden dann zu einer Tortur. Auf diesem begrenzten Platz mit dem starken Schaukeln kann man nicht viel machen. Und so sind wir extrem erleichtert, als wir nach 48 Stunden endlich Land erblicken. Ahoi, Kolumbien wir kommen!!!
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