Sign up your free travel blog today!
Email: Password:
Our Blog Our Photos Our Diary Our Movies Our Map Message Board
Buy DVD

Buy Gift Voucher

Together Around the World
1st Aug 2012 - 14th Aug 2012 - Around the World
Peru – Welcome to Inka Heartland!

Peru ist gross und erstreckt sich über viiieeele Kilometer dem Ozean entlang. Dies merkt man besonders, wenn man von Süden Ecuadors in den Süden Perus reisen möchte. Leider sind die internationalen Flüge in Südamerika unglaublich teuer, so dass wir mit der langen Busreise vorlieb nehmen müssen. Schade, denn für Peru und Bolivien bleiben uns nur noch vier Wochen...

In Máncora, einem Surfort im Norden Perus, halten wir um die Reise aufzusplitten. Wir kosten das Nationalgericht „Ceviche“: Rohe Meeresfrüchte im Zitronensaft mariniert mit Zwiebeln und frischen Kräutern. Unglaublich lecker!

Mit dem Nachtbus reisen wir dann in den Süden. Lima lassen wir bewusst aus, denn die wenige Zeit die uns noch bleibt, möchten wir nicht in einer Riesenstadt verbringen. Die Reise ist überraschend angenehm, beinahe Business Class im Flugzeug. Extrem bequeme Liege-Sitze, man erhält ein Kissen und eine Decke, super Filme und leckere Mahlzeiten. So macht das Reisen im Bus Spass!

Überraschenderweise ist die Landschaft entlang der ganzen Küste extrem trocken. So landen wir dann auch im Wüstenort Huacachina. Dieser Ort ist eine Oase umgeben von Sand, oder besser gesagt Sandbergen. Besonders am nächsten Tag als wir die grösste Sanddüne besteigen, wird uns die tolle Wüstenlandschaft bewusst. Sanddünen soweit das Auge reicht. Um vier Uhr nachmittags wagen wir uns auf den Sandbuggy. Im Eiltempo düsen wir die Dünen hoch und wieder runter, wir fühlen uns wie auf der Achterbahn. Tief in der Wüste packen wir dann die Sandboards aus. Kopfvoran oder sitzend flitzen wir die steilen Dünen hinunter. Ich weiss nicht wann wir zum letzten Mal solch einen Spass hatten, einfach genial! Nach dem Sonnenuntergang endet dann unsere kleine Wüstensafari und wir kehren mit einem riesigen Adrenalinschub ins Hostal zurück. Zum Abschluss dieses genialen Tages geniessen wir einen Pisco Sour, der National-Cocktail (Pisco, geschäumtes Eiweiss und Zitronensaft).

Nur drei Bus-Stunden südlich von Huacachina befinden sich die weltberühmten Nazca-Linien. Bis heute wird gerätselt, wie diese Linien und Formen entstanden sind. Wir haben uns frühzeitig einen Flug reserviert, denn nur aus der Luft kann man dieses Spektakel richtig bewundern. Nach der Besichtigung des Inka-Friedhofs mit zahlreichen Mumien und dem Keramik-Museum machen wir uns dann auf den Weg an den Flughafen. Nach zwei Stunden Wartezeit werden wir dann aber enttäuscht. Wir können heute nicht fliegen. ☹ Da das Wetter am Vortag und am Morgen schlecht war, ist die Warteschlange zu lang. Traurig und enttäuscht kehren wir zurück zum Hostal, wo wir auf unseren Nachtbus nach Arequipa warten.

In Arequipa gehen wir es zwei Tage sehr gemütlich an. Ursprünglich wollten wir ein Trekking in den tiefsten Canyon der Welt machen, doch leider bleibt keine Zeit dafür. Dafür besichtigen wir die schöne Stadt und das Santa Catalina Kloster sowie den Aussichtspunkt Yanahuara. Von dort aus sieht man den „Hausberg“ Vulkan Misti perfekt. Dazwischen geniessen wir feinen Kaffee und Desserts. Diese verspeisen wir manchmal beim Hauptplatz und beobachten das bunte Treiben. That’s it!

Relaxt reisen wir dann (wieder einmal) mit dem Nachtbus nach Cusco, gelegen auf 3400m. Die ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches überrascht uns sehr. Der riesige Hauptplatz ist umgeben von wunderschönen Kirchen und Gebäuden aus der Kolonialzeit. Der älteste Teil der Stadt ist gesäumt von vielen kleinen Gassen mit Mauern oder Fundamenten aus der Inka-Zeit. Wir verbringen die meiste Zeit mit herumwandern und bestaunen.

Bereits bei der Planung unserer Weltreise wussten wir, dass wir das Weltwunder Machu Picchu zu Fuss via Salkantay-Trek erreichen möchten. Am ersten der fünf Trekking-Tage werden wir um 4.20 Uhr (!) morgens von unserem Guide abgeholt. Wir fahren 3h nach Mollepata, frühstücken und dann geht’s auch endlich los. Wir laufen während acht Stunden mehrheitlich bergauf, bis wir unser erstes Camp auf 3’800m erreichen. Von hier aus sehen wir unser Ziel für den nächsten Tag, den Salkantay-Pass auf 4’670m. Der Sternenhimmel an diesem abgelegenen Ort ist einfach genial, die Kälte dafür fast unerträglich. Schon bald nach dem Nachtessen verkriechen wir uns in unseren Schlafsäcken im Zelt. Wieder einmal sind wir froh, dass wir uns vor einem Jahr für diese teuren Daunenschlafsäcke entschieden haben. Der nächste Morgen beginnt sehr angenehm. Um fünf Uhr werden wir geweckt und heisser Coca-Tee wird direkt in unser Zelt serviert. Wow, was für ein Service! In der Schweiz wäre Coca-Tee wohl nicht ganz legal. Hier aber kauen die Locals immer Coca-Blätter oder trinken Coca-Tee. Es gibt ihnen Energie und hilft gegen die Höhenkrankheit. Für uns Touristen ist dies besonders wichtig, schliesslich sind wir uns nicht an diese Höhe gewohnt.
Um sechs Uhr morgens beginnen wir dann zu laufen. Der strengste Tag des Trekkings steht heute bevor. Die Landschaft ist nun trocken und steinig. Wir gehen vorbei an einem kleinen Bergsee und haben tolle Aussichten auf den Salkantay (6260m). Auf dieser Höhe zu wandern ist ziemlich anstrengend, aus diesem Grund sind wir dann auch erleichtert als wir nach vier Stunden den Pass erreichen. Danach geht es für den Rest des Tages nur noch bergab. Die Landschaft wird schon bald viel grüner und wir erreichen den Urwald. Nach fünf Stunden kommen wir todmüde beim Camp an. Die nächsten zwei Tage wandern wir meistens durch Wälder, entlang von Flüssen und schönen Tälern. Dazwischen können wir uns einmal in heissen Quellen erholen. Besonders beeindruckend ist die Landschaft kurz vor Aguas Calientes. In diesem Tal erblicken wir zum ersten Mal den Berg Machu Picchu und einen Teil der Ruinen. Wir träumen davon, dass wir in weniger als 24 Stunden selber dort oben die Ruinen entdecken.

Bereit für das zweite Weltwunder unserer Reise, treffen wir uns am nächsten Tag in aller Frühe mit unserem Guide. Wir steigen die 2000 Treppen hoch zu Machu Picchu, er nimmt den Bus. ☺ Eigentlich wollen wir den Sonnenaufgang geniessen, doch das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Es ist stark bewölkt und nur eine Stunde später beginnt es auch noch zu regnen. Wir können unser Pech kaum fassen. Genau wie vor acht Monaten beim Taj Mahal haben wir nun nach 12 Sonnentagen in Peru genau an diesem Tag schlechtes Wetter. Nach der zweistündigen Tour im Regen wärmen wir uns im Restaurant auf. Wir warten bis mittags, bis das Wetter allmählich besser wird. Endlich können wir Machu Picchu und die Ruinen im seinem ganzen Ausmass bestaunen. Unglaublich was das Inka-Volk hier aufgebaut hat. Genauso beeindruckend ist aber auch die fantastische Landschaft, von welcher dieser Ort umgeben ist. Wir verbringen viele Momente damit, einfach nur den Ort zu bestaunen und die tolle Atmosphäre aufzusaugen. Erst am späten Nachmittag verlassen wir Machu Picchu und machen uns mit dem Zug auf den Weg nach Ollantaytambo. Hier übernachten wir und besichtigen am nächsten Tag weitere Inka-Ruinen im heiligen Tal.

Abends auf dem Rückweg nach Cusco merkt John plötzlich, dass sein iPhone fehlt. Wir wissen bis heute nicht ob es geklaut wurde oder ob er es verloren hat. Schade, dass dies nun so kurz vor der Heimkehr noch passieren musste. Den letzten Abend in Peru verbringen wir deshalb auf der Polizei-Station, bevor wir den Nachtbus zum Titikakasee nehmen. Adiós Peru!


Zusammenfassung Peru:

• Route: Mancora – Huacachina – Nazca – Arequipa – Cusco – Machu Picchu – Ollantaytambo – Puno
• Währung: Peru Nuevo Soles (2.5 PEN = 1 CHF)
• Highlights ☺: Ceviche, Sandboarding in Huacachina, Salkantay-Trek, Machu Picchu, Reisen mit Busgesellschaft Cruz del Sur
• Downlights ☹: Dass wir in Nazca nicht fliegen konnten, touristischer und teurer als wir erwartet hatten

Next: Bolivia – So close to the stars!
Previous: Ecuador, Galapagos & more!


Diary Photos

Peru - The Inka Heartland!

Peru - Máncora - Ceviche

Peru - Huacachina - Oasis in the desert

Peru - Huacachina - Ready for sandboarding

Peru - Huacachina - 1, 2, 3 ... go!

Peru - Huacachina - Sunset in the desert

Peru - Nazca - Cementerio Chauchilla

Peru - Arequipa - Plaza de Armas

Peru - Arequipa - Monasterio de Santa Catalina

Peru - Arequipa - Monasterio de Santa Catalina

Peru - Cusco - Plaza de Armas

Peru - Cusco - Textiles

Peru - Salkantay Trek - Valley

Peru - Salkantay Trek - Local vendor

Peru - Salkantay Trek - Lagoon on the way

Peru - Salkantay Trek - Mount Salkantay

Peru - Salkantay Trek - On top!

Peru - Salkantay Trek - Hot Springs

Peru - Salkantay Trek - Through the jungle

Peru - Machu Picchu - In clouds

Peru - Machu Picchu - We were there!

Peru - Machu Picchu - Inka walls

Peru - Machu Picchu

Peru - Machu Picchu - Lamas

Peru - Ollantaytambo - Ruins

Peru - Ollantaytambo - Local women

Peru - Puno - Stopover at bus terminal

Diary Movies

Peru - Huacachina - Sandboarding


1369 Words | This page has been read 125 timesView Printable Version