Das Leben geht weiter :)
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Meine verrückte Ankunft auf Teneriffa Auf geht’s in ein neues Abenteuer. Nach einer genialen Wintersaison verbringe ich den Sommer auf dem sonnigen Teneriffa. Eigentlich wollte ich nach Mallorca ja nicht mehr bei Thomas Cook als Reiseleiterin arbeiten… Auf Mallorca hat mir die Arbeit einfach nicht gefallen. Zu viele Gäste, zu viele Probleme & zu viel Druck von oben… aber in der Türkei hatte ich so viel Spaß, dass ich mir denke, dass ich es zumindest noch mal probieren muss. Diesmal kann ich ja auch jederzeit aufhören, wenn ich nicht klar komme. Außerdem ist es ein sicherer Job für den Sommer, der viele Überraschungen für mich bereit hält. Also schau ich mal was mich so erwartet. Am 29.04. war es also so weit. Oma und Opa aus Magdeburg brachten mich zum Flughafen nach Leipzig, von wo aus ich nach Teneriffa Süd flog. Es gibt ja zwei Flughäfen auf der größten Kanareninsel, wobei der Nordflughafen nach einem großen Flugzeugunglück 1976 fast nur noch inselintern genutzt wird. Zum Nordflughafen gibt es übrigens eine kleine Geschichte: Jemand wurde beauftragt die Insel darauf zu untersuchen, wo man am besten einen Flughafen bauen könnte, machte ein Kreuz auf die Karte und verschwand. Jahre später fand man die Karte und baute einen Flughafen an dieser Stelle. Eigentlich sollte das Kreuz jedoch heißen, dass dies der ungünstigste Platz ist, denn innerhalb von 10 Minuten kann es von Sonnenschein, über Regen, Hagel und Nebel zu stürmischen Zuständen wechseln. So passierte, was geschehen musste und zwei Jumbo krachten in einander. Über 500 Tote. Daraufhin wurde der Flughafen im Süden (aus)gebaut und der Süden explodierte. Aus den kleinen Ortschaften Los Christianos, Playa de las Americas und Costa Adeje (das „j“ wird im Spanischen wie „ch“ in Sache ausgesprochen) entstand eine Touristenhochburg. Die gesamte Südküste ist mit riesigen Hotelkomplexen verbaut und eine Ortschaft geht nun nahtlos in die andere über. Dort im Süden landete ich also und machte mich, als ich meine knapp 50kg Gepäck zusammengesammelt hatte, auf den Weg zum Neckermann Schalter. Hier wurde ich gleich ganz freundlich begrüßt und in einen Bus verfrachtet. Blöd nur, dass sich der Kollege mit dm Hotel vertan hat. Statt ins Palmeras Playa nach Puerto de la Cruz, wurde ich ins Las Palmeras in Playa de las Americas gebracht. Kleiner Unterschied, aber ca. 100km von einander entfernt. O Backe. Als ich das bemerkte, war es natürlich schon zu spät… zum Glück hatte man mir aber einen Umschlag mitgegeben, wo die Nummer vom Service Center draufstand. Schwuppdiewupp da angerufen. Erst wollte ich gar nicht meinen Ohren trauen. War da doch tatsächlich Jutta aus der Türkei am Telefon :) Sie hatte mir damals viel beigebracht und als sie nach Deutschland musste, hatte ich für eine Woche ihre Hotels übernommen. Ich freu mich schon wieder mit ihr zusammen zu arbeiten. :) :) :) Aber gut, zurück zur Ankunft… nun saß ich also da unten im Süden fest und keine Aussicht auf einem Bus zurück zum Flughafen. Aber Jutta ist die Beste!!! Sie informierte meine Chef und so würde ich von ihm höchstpersönlich abgeholt und nach Puerto de la Cruz gebracht. Salva (mein Chef) kommt aus Sizilien, ist 28 und ist auch noch nicht lang als Teammanager auf der Insel. Allerdings hat er selbst schon als Reiseleiter hier gearbeitet, so dass die folgende Autostunde recht lehrreich für mich wurde. Außerdem erfuhr ich, dass meine Vorgängerin schon auf dem Heimweg ist. Das heißt, dass ich nicht wie normal 10 Tage Einarbeitungszeit haben werde, sondern morgen einen Ausflug machen und übermorgen in meinen ersten Arbeitstag starten werde. Wie es mir ergehen wird könnt ihr beim nächsten Mal lesen. :)
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