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Das Leben geht weiter :)
No Photos 19th Nov 2009 - 5th Dec 2009
Ausbildung zum Schneesportlehrer(-Anwaerter)

Endlich ist sie vorbei, die Gammelzeit! Am 19. November machte ich mich auf den Weg Richtung Oesterreich.

Zunaechst schaute ich allerdings in Erfurt an der „Adam Ries Fachhochschule” vorbei, wo ich einen Eignungstest fuer den dualen Studiengang „Tourismuswirtschaft” ablegte. Das positive Ergebnis sollte eine Woche spaeter kommen. 33 von 46 Punkten – ich darf in Erfurt studieren und mein Studienberater macht sich – da es sich um ein duales Studium handelt – auf die Suche nach einem passenden Hotel in dem ich ausgebildet werden soll. Ich freue mich, dass es endlich positive Neuigkeiten bezueglich eines Studiums gibt :)


Im Anschluss an das Gespraech und den Eignungstest in Erfurt fuhr ich nach Erlangen um dort Freunde zu besuchen, die ich in der Tuerkei kennen gelernt hatte. Ein klasse Abend! Am naechsten Morgen trat ich dann den Rest der Fahrt bis nach Kaprun am Kitzsteinhorn an, wo ich in zwei Wochen zum Schneesportlehrer-Anwaerter, also als Ski-und Snowboardlehrer fuer an den Anfaengerbereich, ausgebildet werden sollte.

Mit mir wurden ca. 70 andere Junge Leute von einem zehnkoepfigen Ausbildungsteam begruesst. Alle Ausbildner waren echt nett und die Maedels in meinem Zimmer himmelten einen der Snowboardausbildner besonders an *grins* In der ersten Woche hatten wir Snowboardunterricht. Jeweils zwei praktische und zwei theoretische Einheiten standen auf unseren Tagesplan, so dass wir von 7 bis 21Uhr in Gange waren. Danach ging es fuer die meisten ins Kitsch&Bitter zum feiern :) Im Laufe der Woche lernten wir, wie wir unseren kuenftigen Gaesten das Boarden beibringen und entwickelten uns selber auch gehoerig weiter. Tricks wie 180's, 360's, Nose-und Tailroles, sowie switch fahren und diverse andere Tricks sollten nun kein Problem mehr sein. Den Hoehepunkt stellte ein Boardercontest mit anschliessender Siegerehrung und diversen, lustigen Showacts dar. Als sich die Woche dem Ende naeherte standen Lehrauftritte, zwei theoretische Tests und jeweils 3 Gelaende- und Schulefahrten an, die dann benotet wurden.


In der zweiten Woche ging's mit Ski und Stoecken auf den Gletcher und neben dem Wintersportgeraet wechselten auch die Ausbildner. Mein Snowboardausbildner Robert war echt freundlich gewesen und wir hatten viel Spass, auch wenn er viel kritisierte. Mit dem Skiausbildner Fred dagegen kam ich gar nicht klar… Der hatte bis zum Ende der Woche nicht nach unseren Namen gefragt, machte keine (ordentliche) Erwaermung und beschimpfte uns die meiste Zeit, wie schlecht wir denn skifahren. Als ich ihn mal darauf ansprach ueberging er mich. Was mich noch viel mehr stoerte war allerdings, dass wir staendig auf ihn warten mussten, da er oft zu spaet kam, waehrend des Unterrichts mit irgendwelchen Bekannten sprach oder ewig lange Einzeluebungen machte, sodass uns allen extrem kalt wurde. In der zweiten Woche machte der Unterricht wenig Spass :( Eine schoene Zeit hatte ich aber auf dem Burgfest, wo alle Ski-und Snowboardlehrer(anwaerter) Salzburgs eingeladen waren und ich Ilona Schoerghofer, meine Cheffin traf oder wenn Paul, einer der Englaender, auf seiner Gitarre loslegte.


Auch beim Skifahren mussten wir wieder Lehrauftritte, einen thoeretischen Test und Pruefungsfahrten ablegen. Am Samstag, den 5. Dezember war dann die „Stunde der Wahrheit”, wo wir alle unsere Testergebnisse und Zeugnisse bekamen. In allen Disziplinen bestanden, aber mit meinen Noten im praktischen Bereich (3-4) bin ich unzufrieden, frag mich was die fuer Erwartungen haben… dafuer habe ich alle 14 theoretischen Pruefungsfaecher mit „sehr gut” abgeschlossen. :)


Jetzt bin ich froh, dass der „Drill” vorbei ist und mach mich auf den Weg nach Filzmoos.



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