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GK@NY
3rd Feb 2007 - 5th Feb 2007
Texas

Der Jänner war anfangs sehr warm, gekennzeichnet von sehr starken Luftströmungen aus dem warmen Süden (Florida), doch irgendwann kam auch die Kälte hier nach New York.

Zeit um selbst in den Süden zu flüchten! Da ich in Florida schon war, und der Südwesten noch einen weißen Fleck bot, flog ich nach Texas. Flugtickets sind um diese Zeit (Nebensaison) sehr billig, so konnte ich um ca. 200 Dollar inkl. Tax folgendes Routing buchen: New York – Houston –Austin, Houston – New York. Abflug war wieder mal vom JFK, wie immer gleich zeitig in der Früh, damit ich mehr vom Tag habe:Samstag um 5:30 gings mit Continental Richtung Houston. Continental hat zwar den Hub in Newark, aber in ihren 2. Hub Houston fliegen sie auch von JFK (und La Guardia) weg. Es gab sogar eine Flugzeugpremiere für mich in der B737-700, da ich ja mittlerweile Skyteam-Elite-Status habe, kam ich auch in den Genuß einiger kleiner Bevorzugungen!
Der Flug selbst dauert aufgrund des Gegenwinds von knapp 300 km/h (!) über 4 Stunden (normal fliegt man locker in 3 Stunden).
Trotz der daraus resultierenden Verspätung stieg ich dann in Houston locker in den Anschlussflug nach Austin um, kaum war die B737-500 auf niedriger Reiseflughöhe, begann auch schon wieder der Sinkflug auf Austin, der Flug verlief also relativ nahe an einer Parabel.

Austin selbst empfing mich bei knapp 20 Grad Anfang Februar, die Stadt ist – zumindest um diese Jahreszeit – sehr lebenswert. Eine der größten Unis ist hier beheimatet, und die Stadt ist auch sehr von Studenten gekennzeichnet, ein Mix aus klassischer amerikanischer Stadt mit Finanztürmen und Campus-Feeling. Abseits von Austin – beim Lake Austin oder in den Hügeln hinter der Stadt (der Rest von Texas ist ziemlich flach, einzig bei Austin und San Antonio gibt es ein paar Erhebungen), gibt es Erholungsgebiete und viele größe Einfamilienhäuser reicherer Familien.
Mein Auto von Hertz um 17 Dollar war übrigens ein Chrysler Crossfire (im Bild hinten: http://www.guenterklein.com/gallery2/main.php?g2_itemId=2941, http://www.guenterklein.com/gallery2/main.php?g2_itemId=2866), ziemlich sportliches Gerät für 17 Dollar.

Übernachtet habe ich in einem Hotel bei einer Ausfahrtsstraße. Sauber, kompakt und billig mit Frühstück. Am nächsten Tag in der Früh ging es dann weiter südlich nach San Antonio, die Stadt in der die Texaner gegen die Mexikaner vor vielen jahren mal die Schlacht von Alamo verloren haben. Der Alamo ist eine Festung mitten in der Stadt und eine der wenigen Sehenswürdigkeiten hier. Die Stadt hat dann noch einen sehr schönen Fluß mit einer langen wunderschönen Promenade, die im Stadtzentrum von Bars, Restaurants usw. in eine gesellschaftliche Zone verwandelt wurde. Wie auch in Austin ist mir die Stadt sehr sicher vorgekommen und besonders zu dieser Jahreszeit sehr lebenswert. Sommerlich warm wird es schon ab März/April mit unangenehmen Spitzen temperatur- und luftfeuchtigkeitsmäßig im Juli/August. Da ist es ohne Klimaanlage sicherlich nicht so schön.

Mein Hotel in San Antonio hatte die interessante Adresse 4934 NW Loop 410. Der NW Loop 410 ist eine 6-7-spurige Ringautobahn, mit 4 Innenspuren und 2-3 Außenspuren, manchmal sind sie auch 2-stöckig und es gibt noch zusätzliche Spuren über oder unter dir, und das in beide Richtungen. Hier ist es relativ schwer bei der richtingen Hausnummer abzubiegen, aber glücklicherweise haben dort alle Gebäude einen direkten Anschluß zu den Außenspuren der Autobahn. Jaja, in den USA ist das so, direkt von der Autobahn auf den Parkplatz vor dem H/Motelzimmer. Blöd ist es nur, wenn man wie ich von der anderen Richtung der Autobahn kommt.
Am nächsten Tag ging es bereits vor der Montag Morning Rush hour (ich hatte den Montag früher eingearbeitet, daher hatte ich heute frei) nach einen kurzen Frühstück im Hotel noch vor Sonnenaufgang los Richtung Houston. Ich musste mein Auto dort nämlich um 12:00 zurückgeben und hatte noch ca. 4 Stunden Autofahrt vor mir, zusätzlich wollte ich natürlich noch einen Zeitpuffer einbauen. Die Autofahrt ging aber super flott, wenig Verkehr und folglich war ich auch sehr rasch in Houston und konnte mein Auto pünktlich am Flughafen abgeben. Da mein Flug erst am Abend nach N.Y. zurückging, fuhr ich mit dem Bus um 1 Dollar in die Stadt (konkurrenzlos billige Verbindung vom Flughafen ins Stadtzentrum – die Fahrt dauerte aber ca. 2 Stunden, da der Flughafen wirklich weit draußen ist, schätze 30-40 Meilen, bzw. die Agglomeration Houston ziemlich groß ist. Ein kurzes Lunch bei Mexikaner und eine kurze Innen-Stadtbesichtigung rundete ich mit einer Starbucks Hot Chocolate ab. Houston ist geprägt vom Öl, dementsprechend hoch sind auch die Towers von Total, Shell und wie sie nicht alle heißen. Da es dort wo es Öl gibt auch Geld gibt, versuchen auch die Bank of America-, Citigroup-, JPMorgan- usw. Towers einander zu übertreffen. Wer Hochhäuser mag, für den ist Downtown Houston wirklich beeindruckend. Recht viel mehr konnte ich aber auch nicht anschauen, da ich wieder die lange Busfahrt zum Flughafen einplanen musste. Diesmal nahm ich den Express-Bus, aber auch er brauchte seine 2 Stunden. Dennoch kam ich rechtzeitig zum Flughafen und begab mich gleich in die Gate-Area, da ich meine Boardkarte schon zu Mittag vom Automaten gedruckt hatte. Der Flughafen von Houston ist Heimat von Continental, wohin man auch sieht, nur Continental Flugzeuge, und die heben gleichzeitig in 2 verschiedene Richtungen ab. Houston ist übrigens gemessen an den Flugzeugbewegungen klar vor JFK, und selbst gemessen an den Passagieren (!) ist Houston größer als New Yorks größter Flughafen JFK.
Zurück ging es wieder mit der B737-700 (wieder mit Winglets), nach JFK. Aufgrund des Rückenwinds kamen wir ziemlich schnell nach New York und ich kam relativ knapp nach Mitternacht wieder in die Wohnung.
Noch ein kurzes Fluglinien-Update: Continental ist nicht nur New Yorks beste Airline. Nachdem ich sie nicht nur interkontinental geflogen bin, sondern auch domestic, bin ich zum Schluss gekommen, dass Continental die beste U.S.-Airline ist (zumindest von denen die ich getestet habe). Die Flotte ist jung und modern, die Angestellten motiviert, das Service gut, und das Netzwerk von New York weg ist bestens.

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3rd Feb 2007
Texas State Trooper
Texas State Trooper in Austin


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