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Fiete in Indien
No Photos 9th Feb 2008
Die ersten Tage auf Reise

Erstmal auf diesem Wege vielen Dank fuer all eure netten Geburtstagsgruesse!

Seit dem 31.1. bin ich nun auf Indienreise .  Als erstes ging es mit anderen Freiwilligen im Nachtbus nach Madikeri, einem kleinen Ort inmitten einer tollen Huegellandschaft. WIr haben im The Dawn uebernachtet, ein grosses Familienanwesen, dass zu einem Hotel umgebaut wurde. Der Lonely Planet schreibt: "Die Zimmer sind einfach, aber individuell" und diese Aussage passt wie die Faust aufs Auge. Denn da alle Zimmer belegt waren, hat Anoob (Der sympathische, etwas exzentrische Besitzer) einfach ein Zelt in einem kleinen Stall fuer mich aufgebaut. In Madikeri haben wir dann eine Trekkingtour durch die Huegel gemacht und die Aussicht genossen. Unser Fuehrer war leider nicht so gut in Englisch und seine Erklaerungen beschraenkten sich auch auf das Wesentliche (-"What is that?" -"flower, flower!" -"What is that?" -"bird, bird" ..aha...), aber ansonsten wars ein echt toller Trip.  Nach Madikeri gings fuer uns alle weiter nach Mysore, wo wir ein gemeinsames Abschiedsabendessen hatten, bevor wir uns dann auch entgueltig aufsplitteten und ich weiter nach Masinagudi zog, einem kleinen Ort inmitten eines Nationalparks, mit Dschungel, Bergen und allem Was dazu gehoert. Dort hab ich mich dann auch mit Inga und Annette getroffen, die in einem netten Bungalow gewohnt haben. In Masinagudi haben wir dann auch noch mal ne Trekkingtour gemacht, diesmal aber mit Fuehrern die des Englischen maechtig waren. Wir sind zu einem kleinen Todidorf gewandert, dass sind die Bewohner der Berge und haben dort in einer kleinen, gemuetlichen und total runtergekommenen Huette, die als "Restaurant" fungierte Mittag gegessen. Auf dem Rueckweg wollten wir dann einen anderen Weg gehen, als wir hergekommen waren und unsere Fuehrer willigten ein, obwohl das scheinbar nicht im Plan vorgesehen war. Denn ploetzlich haben wir die Trampelpfade verlassen und uns durchs unterholz vom Dschungel geschlagen, vorbei an lianen und wasserfaellen. Allerdings schienen unsere Fuehrer sich mit uns hintendran irgendwann verlaufen zu haben, denn ploetzlich standen wir vor einem riesigen Dornengebuesch, ohne weg dran vorbei. Also mussten wir uns eine halbe Stunde durch Dornengestruepp kaempfen und sahen hinterher auch dementsprechend aus. Aber gelohnt hat sichs allemal.

Am 8.2. gings dann wieder zurueck nach Mysore, diesmal zusammen mit Inga und Annette, wo wir abends ein leckeres Geburtstagsessen hatten.

Und heute bin ich nun in Bangalore angekommen und reise die naechste Zeit alleine weiter, bis ich mich gegen ende meiner Reise wieder mit Inga und Annette treffe. Bangalore ist riesig und unuebersichtlich, aber vom flair der modernen Computermetropole hab ich noch nichts mitbekommen, es ist genauso heruntergekommen wie andere indische Staedte auch. Nur bedeutend teurer. Ich werd mich morgen nochmal genauer umschauen und wenns so bleibt wie bisher, dann nix wie raus hier und weiter nach Hyderabad. Die Stadt soll einiges zu bieten haben, an schoenen Sehenswuerdigkeiten und Basaren.



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