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Olgi's Reiseberichte
24th Aug 2008 - 12th Sep 2008
Island (ab/bis München)

Angefangen hatte diese Reise mit der Zugfahrt von Wien nach München. Ich kam am Vormittag in der bayrischen Hauptstadt an und wurde am Bahnhof von Annika, einer Freundin, die ich damals in Sydney kennenlernte, herzlich in Empfang genommen. Nach einem köstlichen Frühstück im trendigen Cafe Westend (bei strahlendem Sonnenschein - nur so nebenbei), wurde die Stadt besichtigt. Neben den typischen Touristenhighlights, erkundeten wir auch die kleineren Gasserln und einige ruhigeren Flecken vom Stadtzentrum Münchens. Am Abend ging es aber bei mir auch schon weiter. Schließlich war mein Hauptreiseziel die kleine Insel im hohen Norden, die sowohl auf der eurasischen als auch auf der amerikanischen Erdplatte liegt --> ISLAND. Diesmal werde ich meine Reiseroute kurz und bündig auflisten und meine, auf der Strecke erlebten Highlights, erwähnen.  Ankunft in Keflavik (Internat. Airport) in der Nacht + Taxitransfer (ca. 5 Min.) zum Hostel Njardvik1. Tag:Njardvik --> Reykjavik mit dem öffentl. Bus; Stadtbesichtigung //Hostel in Reykjavik2. Tag:schwimmen im Laugardalslaug Pool (gleich um die Ecke vom Hostel) --> mehr als genial, mit 50m Outdoorpol und Hot Pools // mit einem Bike 6 Std. durch Reykjavik + Umgebung geflitzt //Hostel in Reykjavik3. Tag:mit dem öffentl. Bus nach Hafnarfjördur zu den Gnomen, Zwergen, Trollen, Feen....gefahren u. wieder retour // restliche Zeit in Reykjavik verbracht // Hostel Reykjavik4. Tag:mit einem Bus vom BSI Bus Terminal nach Porlakshöfn (ca. 1 Std.) und von dort mit der Fähre zu den Westmännerinseln (ca. 2:45) gefahren --> total schön, kaum Touristen, Natur pur, spektakuläre Klippen, Vulkane,...ideal zum herum klettern...// Guesthouse Hreidrid5. Tag:versuchte dem Sturm u. Regen zu trotzen u. marschierte einen Teil der Insel ab --> war so begeistert von der Insel u. der Ruhe // 3 Std. hatte die Fähre Verspätung aufgrund des Sturms --> dementsprechende Überfahrt! war aber irgendwie witzig // kam in der Nacht in Reykjavik an // Hostel Reykjavik6. Tag:schwimmen // restlichen Tag in Reykjavik verbracht u.a. beim Flee Market, Saga Museum,... // am Abend ins berühmt berüchtigte Kaffibarinn (Film "Reykjavik 101") ein Biertschi trinken gegangen // Hostel Reykjavik 7. Tag:mit dem Bus zum Flughafen - Mietauto (Toyota Yaris) von Avis entgegen genommen und los gedüst // vorbei an Mosfell, immer entlang der 1er (Ring Straße), durch den Tunnel bis nach Borganes, von Weitem Borg a Myrum gesehen u. auch Eldborg (Berg), entlang der Snaefellsners Peninsula (mit herrlichem Blick auf den Snaefellsjökull (berühmter Vulkan u.a. von Jules Vernes Buch "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde") )und dann aber nicht um den Vulkan gefahren sondern die Höhenstraße bis nach Olafsvik und weiter bis nach Grundarfjördur --> super Lage, direkt beim Kirkjufell Berg und beim Fjord // Hostel Grundarfjördur 8. Tag:Route 54 genommen u. bis zu den Westfjords gefahren --> dort wurde das Fahren dann etwas mühsam, niedrige Geschwindigkeit, zum Teil schlechte Straßenverhältnisse... erschwerten die Fahrt // kam zum Dynjandi Wasserfall u. war hin u. weg // fuhr weiter bis nach Pingeyri u. weiter bis Isafjördur u. nochmals weiter bis zum Tagesendpunkt Sudavik // schlief im Auto 9. Tag:packte mich ganz zeitig (5 Uhr) zusammen u. fuhr die geschwungene Straße entlang der unzähligen, traumhaft schönen u. idyllischen Fjorde. Dabei kamen mir in ca. 2 Std. genau 2 Autos entgegen. Die Straßenbedingungen waren teilweise wirklich katastrophal und so kam ich nur langsam voran. Dafür konnte ich jedoch die einzigartige Landschaft während dem Fahren genießen. In Holmavik machte ich nur eine kurze Klopause und düste weiter Richtung Süden. Als ich dann auf die Route Nr. 1 stieß, war ich wirklich erleichtert. Das Mietauto war so dreckig, dass ich es mehr als nur 1x abspritzen musste (übrigens kann man dies bei fast allen Tankstellen in Island gratis tun). Mit min. 90 km/h fuhr ich die bestens präparierte Hauptverkehrsstraße Islands entlang und genoss zu Mittag mein Essen in der strahlenden Sonne und mit Blick aufs Wasser in Blönduos. Landschaftlich erkennt man in dieser Region einen starker Kontrast zu der Fjordgegend, denn hier ist alles eher weitläufig und alles wirkt offener. Mein nächster Stop war dann in Akureyri, der zweitgrößten Stadt Islands. Sprang dort dann gleich ins Pool und kurierte zum Abschluss meine aufkommende Verkühlung in den Hot Pools aus. // Übernachtung im Akureyri Hostel (wo ich witzigerweise eine Studienkollegin aus Wien traf...10. Tag: konnte wieder nicht länger als bis 7:30 schlafen und machte mich somit zeitig auf den Weg.// Erkundete die Stadt, schlenderte herum, schaute mir den Botanischen Garten an und auch die netten kleinen Gassen im Stadtzentrum.// Nach ca. 1 Std. fuhr ich weiter zum Gadafoss Wasserfall, hielt mich aber nicht allzu lange dort auf (viel zu touristisch) und düste zum Lake Myvatn weiter. Fuhr quasi 2x um den See, weil ich so begeistert von der Landschaft war (dieser Ort war sicher eines meiner Highlights auf Island). Hier bekommt man so einiges an Naturschauspielen zu sehen. Irre Kraterlandschaften, sprudelnde und blubbernde Erdflüssigkeiten,... // danach spazierte ich auf den gigantischen Lavagesteinsschichten im Krafla Gebiet herum und war wie hin und weg...// Machte mich danach auf nach Husavik u. nahm dabei 2 Autostopper (Burschen aus D) mit. Schaute mich im kleinen aber sehr urigen Husavik um u. ging noch schwimmen. // Übernachtete im Gästehaus Adalbjörg Birgisdottir. 11. Tag: Nachdem ich vom Gastgeber mit Honig usw. gegen mein Halsweh versorgt wurde (echt herzig), machte ich mich auf den Weg zum Jökulsargljufur Nationalpark. Ließ dort das Auto stehen und ging flotten Schrittes in rund 2 Std. den Ashöfd Rundweg. Sah etliche traumhaft schöne Ausblicke, Photomotive,...und gelangte mit völlig durchnässten Schuhen u. Socken (weil das teilweise kniehohe Gras nass war) zum Parkplatz zurück.//nächster Stop: Hafragilsfoss--> unglaublich schön, mit Blick auf die lange Schlucht// danach: Dettifoss und Selfoss, wobei ich vom Selfoss mehr begeistert war...einfach nur gewaltig...//Fahrt auf der mehr als holprigen "Straße" bis zur Route Nr. 1 u. von dort weiter bis nach Egilsstadir.// Über den mächtigen Gebirgszug (mit traumhaftem Ausblick aufs Umland) gings weiter bis nach Seydisfjördur, einem kleinen verschlafenen Ort direkt am Fjord. Spazierte am Abend durch die Gasserln und verbrachte die restliche Zeit in der gemütlichen Jugendherberge, schrieb Postkarten,... // Hostel Seydisfjördur12. Tag: Tagwache: 7 Uhr// Fuhr wieder über den Gebirgszug nach Egilsstadir, über die 92er an die Küste zu den Fjorden. Sah die kleinen verschlafenen Orte: Reydarfjordur, Faskrudsfjordur, Stadvarfjordur, Breidalsvik und dann, nach tollen Impressionen, kam ich nach Djupivogur.// Kleine Pause.// In Höfn war mein nächster Halt.//Mittagspause auf einem Bankerl, in der Sonne, am Wasser, mit Blick auf die imposanten Eismassen der naheliegenden Gletscher.//Übernachtung im Hostel Höfn13. Tag: "Highlighttag pur": Um 06:45 machte ich mich fertig, um vor all den anderen Touristen bei den Naturschönheiten anzukommen. Fuhr an den irren Gletscherzungen und Eismassen des Vatnajökulls vorbei und gelangte zum atemberaubenden Jökulsarlon - Gletschersee. War wie verzaubert von der Schönheit und der Ruhe.// Nächstes Highlight: der Skaftafell Nationalpark. Machte dort den "Skaftafellsheidi Loop" in 3 Std. 20 Min. und war auch davon schwer begeistert und verzaubert. Vor allem kommen einem kaum Leute entgegen, man kann einfach abschalten und genießen.//Fuhr danach entlang der unzähligen Lavafeldern u.a. dem größten der Welt --> Eldhraun, sah den Foss a Sidu Wasserfall und gelangte an mein Tagesziel: dem Ort Vik.//Vik: toller Strand, super Lage, netter verschlafener Ort//Hostel in Vik14. Tag: Ganz gemütlich machte ich mich auf den Weg nach Skogar, wo ich mir auch den Skogafoss anschaute und diesen auch vom steilen Berghang aus betrachtete. Nach einem kurzen Rundgang beim Freilichtmuseum und dessen Torfhäusern fuhr ich weiter bis zum Seljalandsfoss, meinem Lieblingswasserfall. Nachdem ich hinter dem Wasserfall stand und überglücklich wieder ins Auto stieg, machte ich mich auf den Weg zu meinem nächsten Hostel. Bei heftigem Sturm kam ich, wieder einmal nach einer holprigen Fahrt da ich von der Route Nr. 1 abfahren musste, beim Hostel Fljotsdalur an. Ich war schwer begeistert von diesem Haus und Garten und das Beste war: ich war der einzige Gast!15. Tag: Abfahrt um 09:30// Fahrt nach Hvolsvöllur und Hella, 2 nicht so erwähnenswerte Orte// in Leirubabki: Oldtimer Treff. Leider sah ich den bekannten Hekla Vulkan immer nur mit Wolken// Schwang mich dann in Egilsstadir auf ein Island Ponny und ritt mit 4 deutschen Mädls für rund 2 Std. in der Gegend herum. War ein witziges Erlebnis.// Schaute mir noch Urridfoss (ein eher wenig aufregender Wasserfall) und das kleine Städtchen Selfoss an und kam dann nach Arnes. Da dort aber nichts und zwar gar nichts los war, beschloss ich bis nach Laugarvatn weiterzufahren. //Ging am späteren Nachmittag noch schwimmen.// Hostel in Laugarvatn16. Tag: Zeitig in der Früh verließ ich das Hostel und fuhr zum berühmten Gullfoss Wasserfall und danach zum Geysir. Beides gefiel mir sehr gut, vor allem weil ich wiedermal fast alleine dort war und die Touristen erst viel später eintrafen. Verbrachte längere Zeit beim Geysir Areal und beobachtete den aktiven Geysir "Strokkur", der so alle 2-4 Min. seine Wasserfontäne in die Luft katapultiert. Irre. // Schaute mir dann die Gegend um Reykhold und den anderen kleinen Städtchen vom Auto aus an, da es den ganzen restlichen Tag sehr unbeständig war.// Auch beim Pingvellir Nationalpark blieb ich noch stehen, drehte eine kleine Runde am Areal und fuhr zum Hostel nach Laugarvatn zurück.// Ging schwimmen und verbrachte einen gemütlichen Nachmittag/Abend.//Hostel in Laugarvatn17. Tag: Gings ruhig an und machte mich am späteren Vormittag auf zum Pingvellir Nationalpark. Verbrachte einige Zeit dort, knipste etliche Photos u.a. vom "Low Hill", wo das 1. Parlament gegründet wurde, von der "Amerika-Eurasien-Spalte", der Kirche,...//Fuhr anschließend Richtung Reykjavik.//Kurzer Stop bei der Laxness Farm"//Letzter Stop des heutigen Tages: Blue Lagoon. Verbrachte rund 4 Std. in dem herrlich warmen Wasser und ließ die vergangenen Tage nochmals revue passieren.// Bei der Fahrt nach Njardvik kam ich noch im Ort Grindavik und beim Leuchtturm am SW Spitz von Island vorbei. // Übernachtung , so wie bei meiner Ankunft, im Hostel in Njardvik.18. Tag: Nach einer kurzen Nacht war ich wieder um 06:30 putzmunter. Nach einer Polizeirazzia, bei der das gesamte Hostel von Polizisten umzingelt wurde, erledigte ich noch alles für die bevorstehende Mietwagenübergabe (auftanken, reinigen,...) und fuhr geradewegs zum Flughafen.//Eingecheckt und mit Iceland Airways nach Kopenhagen geflogen, wo ich beinahe meinen Anschlussflug nach München verpasste. Aber es ging sich haarscharf aus und ich kam gut, wenn auch mit Verspätung, in München an. Schon fast um Mitternacht nahm mich Annika in ihrer Wohnung in Empfang, wo ich dann auf der Coach übernachten durfte. Da mein Zug nach Wien erst am nächsten Tag, am späteren Nachmittag abfuhr, blieb mir nochmals Zeit, Münchens Innenstadt zu besichtigen. Leider diesmal ohne Annika, da sie arbeiten musste und leider auch bei nicht so tollem Wetter wie bei meiner Ankunft im August. Lästige Regentropfen und Wolken störten meine Erkundungstour...Aber es blieb trotzdem ein mehr als positiver Eindruck von München zurück. Die gesamte Reise war ein tolles Erlebnis. Ich nahm wieder irre viele Eindrücke mit nach Hause und bin schwer begeistert von Islands landschaftlicher Vielfalt, Ruhe und den unterschiedlichsten Naturphänomenen.

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Diary Photos

Auf den Westmännischen Inseln

Waterfall

Geysir


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