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Kall on tour
6th Mar 2009
Heimaturlaub

Heute mit:

-   Kochkaes un Aeppelwoi

-   En Haufe Dummgelaber

-   Termine, Termine, Termine

-   Teil I des letzten Mega-Berichts

 

Moin,

lang,lang ist`s her, dass ich meinen letzten Eintrag in dieses Logbuch vorgenommen habe. Zu lange, ich weiss. Muss mich mal wieder bei allen, die hier ab und zu mal vorbeischauen und nix Neues vorfinden, entschuldigen. Ebenso bei Allen, die mir Neuigkeiten per E-Mail zukommen lassen und zu selten eine Rueckantwort meinerseits erhalten. Und natuerlich Alle, die mich versuchen in ihre Internetcommunity aufzunehmen und einen regelmaessigen Austausch dort erwarten. Ich gelobe Besserung in allen Bereichen, auch wenn ich net so der grosse Fan von "Wer kennt wen" oder "Facebook" bin, ist es wohl im Moment das Medium, wenn auch schon fast wieder out!? Wie dem auch sei, ich werde versuchen in Zukunft einmal pro Monat ein kleines Update auf dieser Seite zu veroeffentlichen, also keinen langen Bericht, sondern nur ein paar News und mich mehr um E-Mails usw. zu kuemmern, mal sehen, ob ich das hinbekomme. Dies ist also nun der erste Teil des letzten Mega-Berichts auf dieser Seite und ich hoffe ihr habt nach all der Fastnachtsfeierei und Skifahrerei, nun in der Fastenzeit ein bisschen Muse um den ganzen Kram zu lesen, wenn`s euch interessiert.

 

Viel zu lange ist es nun auch schon her, dass ich im tollen Forum Theatre (eine alte Konzerthalle mitten in Melbourne) Mars Volta auf der Buehne ausflippen sah, dass Yoko und ich die Tanztournee der australischen Fernsehshow "So you think you can dance" in der Rod Laver Arena beklatschten, dass ich mit dem Zug runter nach Geelong fuhr um die "Cats" (mein Footy-Team!) in ihrem heimischen Stadion anzufeuern (hat ein bisschen den gleichen Charme wie`s alte Millerntor), dass wir gebannt die Olympischen Spiele verfolgten und dass Immigration Museum besuchten (sehr gut gemacht!). Tja, das passierte alles noch vor meinem Besuch im Odenwald. Doch dann war es soweit, nach knapp zwei Jahren ging es zurueck nach Fuerth. Und die drei Wochen vergingen wie im Flug (im Gegensatz zum tatsaechlichen Flug mit Korean Air, pro Strecke ca. 30 Stunden Reisedauer mit Zwischenlandungen in Sydney und Seoul). So viele Eindruecke, Events, Leute, Geschichten, Termine waren wahrlich ueberwaeltigend. Wenn ich so zurueckblicke, ging das Alles viel zu schnell und zurueck in Melbourne musste ich das Ganze erst noch ne Weile nachwirken lassen. Ich denke, manche von Euch habe ich mit meinen eigenen Plaenen ueberladen, Andere sind zu kurz gekommen und Allgemein haette es glaube ich noch so viel zu Erzaehlen und zum gemeinsamen Unternehmen gegeben, aber es war ja von vorneherein klar, dass die Zeit nicht reichen wird. Wie dem auch sei, ich glaube, dass ich im Rahmen der Moeglichkeiten einigermasen Vollgas gegeben habe. Angefangen von Eck`s Party, nach dem tollen Empfang am Flughafen (Danke nochmal an das Begruesungskomitee, ihr seid Spitze!), ueber Polterabend und Vorbereitung bis zum grossen "Hauptevent", der Hochzeit, welche fuer mich den absoluten Hoehepunkt darstellte (wie ich mir das erhofft hatte, einfach wunderbar!!!). Beim SV-Theater wurde vorbeigeschaut und Reni`s Geburtstag genossen, im Bistro und in der Spitz Einen gehoben, im Training ueber 10 Minuten gut mitgehalten, dann eingebrochen und dem Weller signalisiert, er soll das Flutlicht ausschalten ( Danke nochmal Sebi!), die Erste in Riedrode einen Punkt entfuehren sehen, ein konstruktives Treffen der Autonomen gehabt, 1000 Leute umarmt und 1000 Mal meine Story erzaehlt, einen kleinen Bilderabend veranstalt (1000 Bilder gezeigt!!! ha ha), Kerstin, Karsten und Lara in Kahl besucht und ganz nebenbei noch meine alte Wohnung ausgeraeumt. Klingt jetzt vielleicht sehr stressig, aber ich habe jeden Augenblick genossen, glaubt mir und Danke nochmal an euch Alle. Ich fuehlte mich vom ersten Moment an gleich wieder daheim und wurde daran erinnert, wie viel mir das ganze Umfeld in Fuerth bedeutet, was auch immer so bleiben wird! Doch jede Reise hat ein Ende und mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge (wartete doch Yoko in Melbourne auf mich) ging es zurueck in die "neue Heimat".

Vor lauter Terminen kam das Zeitungslesen waehrend meines Deutschland-Aufenthalts zu kurz und waere es nicht ein so gravierender Einschnitt gewesen, haette ich die Weltwirtschaftskrise vor lauter Party beinahe nicht mitgekriegt, aber keine Chance, da mein Boss mich gleich am ersten Arbeitstag darauf aufmerksam machte, dass wegen des ins bodenlose gefallenen Aussie Dollar seine Laune ueber die naechsten Monate eher unterirdisch sein werde und daran hat sich auch bis Heute nix geaendert, aber Sorgen um meinen Job muss ich mir derzeit gluecklicherweise erstmal nicht machen. Das Jahr 2008 in Melbourne klang mit wenigen Highlights aus, einem Besuch des schoenen Brighton Beach am ersten "Sommertag", International Rules Footy (einer Kombination aus Gaelic Football und Australian Rules, wo sich Australier und Iren gegenseitig gut Keule geben!), dem Melbourne Cup (eines der groessten Pferderennen der Welt, mit einem Gaul namens "Bauer", auf den ich mein "Vermoegen" gewettet hatte und der um eine Nasenlaenge geschlagen wurde) und dem Besuch einiger Fuerther Freunde (Gruesse an euch Alle, hoffe ihr habt`s richtig genossen in Australien und natuerlich in Melbourne) zur Ganztagesstadtbesichtigung, war echt schoen, dass Ihr vorbeigeschaut habt. Zum Tasmanien-Urlaub komme ich dann in Teil II dieses Berichts. Also, wenn ihr noch Bock habt, klickt euch einfach weiter in den naechsten Bericht oder schaut spaeter rein.

Bis dann.

 

 



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Diary Photos
6th Mar 2009
Besuch aus der Heimat


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