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grischa tandem
29th Jul 2012 - 30th Jul 2012
Destruction Bay

alles karte studieren nuetzt nichts, die etappe wird lang, wenn wir nicht wild zelten wollen. bei bewoelktem himmel und gegenwind bei gefuehlten ca. 15 grad fahren wir los. die strecke ist abwechslungsreich in jeder hinsicht. immer wieder haben wir eine sanfte steigung zu erklimmen, hinter der man etwas neues erwartet um dann zu sehen, dass die naechste auf uns wartet. gerade als wir unseren 'mittagshalt' machen wollen, fallen wir vor schreck fast vom rad. am strassenrand sitzt quitschvergnuegt ein schwarzbaer am 'beeri' futtern. wir fahren mit weichen knien weiter und drehen uns x-mal um zur sicherheit. die naechste abwechslung ist ein regenschauer, auf welchen wir zufahren und raetseln, ob er uns erwischt. aber zum glueck streifen wir das gewitter nur am rande und bald schon koennen wir in der sonne pedalen. allerdings nicht sehr schnell denn der wind wird immer heftiger und zehrt an unseren nerven und kraeften. als wir an eine strassenbaustelle kommen, bestehen die arbeiter darauf, uns mitsamt unserem gefaehrt auf den pilot-truck zu verladen und uns durch die baustelle zu karren. silvio versucht sich noch zu wehren aber nicht nur buendner haben harte koepfe. so 'duerfen' wir ca. 5 km autofahren, was sich im nachhinein als glueck erweist, die baustelle besteht im moment vor allem aus losem kies und staub. der campinghost vom white river gab uns den tipp, bis destruction bay zu fahren und burwash landing auszulassen, jedoch ohne einen grund zu nennen. aber nach 125 km in heftigem gegenwind sind wir doch ein wenig auf den felgen und schlagen unser zelt in burwash landing, das nur aus einer lodge zu bestehen scheint, auf. so uebel ist es gar nicht und wir treffen ein nettes paerchen aus canada, die mit ihren enduro-maschinen unterwegs sind. am naechsten tag packen wir unsere sachen und fahren die 15 km bis destruction bay, auch wieder mit beissendem gegenwind. hier quartieren wir uns im einzigen motel ein, da es kein camping hat. immerhin koennen wir ein paar lebensmittel einkaufen, wenn auch die auswahl sehr bescheiden ist. wir verbringen einen gemuetlichen tag mit dorfbesichtigung (immerhin etwa 5 haeuser) und einem kurzen spaziergang am ufer des tiefblauen kluane lake.



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29th Jul 2012  Destruction bay am abend

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