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Varna: Ankunft, Arbitrage und Stripper-Rabatt Ankunft Am 24. Juni ging es endlich los: Unser Trip nach Varna in Bulgarien. Obwohl wir ursprünglich zu dritt gehen wollten (Christian, Fabian und ich), kam im letzten Moment noch Fabians ukrainische Freundin Anna dazu. Da ich bereit beim Buchen des Swiss Flugs damals wegen dem Militär zu spaet dran war, musste ich mit Malev Airlines fliegen. Immerhin war dafür der Weg von Zürich nach Budapest in einem coolen, propellerbetriebenem Flugzeug. Turboprop sogar, yeah! Ich kam dann in Varna fast zeitgleich mit Anna an, weshalb ich mich mit ihr auf den Weg (oder wohl eher die Odyssee) ins Hotel machte und dabei Gelegenheit hatte, sie besser kennenzulernen. Arbitrage? Mein wirtschaftlich geschärftes Sensorium witterte natürlich sofort eine Arbitragemöglichkeit, als ich die offiziellen Wechselkurse sah: 1 Euro = 1.90 Leva und 1 SFr = 1.40 Leva, wobei ich wusste, das der EURCHF bei ca. 1.20 rumdümpelt. Ich könnte also theoretisch am Bankomat Euros beziehen und dann diese in Levas umtauschen und hätte einen besseren Kurs als Franken zu Leva. Naja, meine Euphorie wurde zunichte gemacht, als ich in Erfahrung brachte, dass der CHFBGN Bankkurs bei 1.60 lag, sprich: Wenn man Franken mitnimmt und dort umtauscht, wird man einfach elendiglich abgezockt. Also: Lieber gleich am Bankomaten direkt Levas beziehen, kommt am günstigsten. Ausgang Waehrend Anna und ich im Dörfchen etwas assen, checkten Fabian und Christian ein, wobei sich Christian mit ein paar einheimischen Kollegen dann gleich nach Varna begab. Fabian und Anna mussten danach erst mal ein bisschen Zeit aufholen, so dass wir uns erst um zwei Uhr nachts in den Ausgang aufmachten. Da Fabian völlig ausgehungert war, begaben wir uns nochmals in das Restaurant in welchem Anna und ich schon zuvor dinnierten. Auf dem Weg dorthin gaben uns diverse Leute Flyers von Discos/Bars/Casinos wobei sich der Vertreter der Muppet-Bar als besonders hartnäckig herausstellte. Schliesslich schafften wir es ins Restaurant und waehrend Fabian sich den Bauch vollschlug, machte ich mich über die Drinks her - dort ist nämlich 24h am Tag Happy Hour und für 6.50 Leva pro zwei Drinks kann man sich nicht gross beklagen! Da Anna gleichzeitig noch ihre Uni-Diplomfeier gehabt hätte (sie hat jetzt einen Abschluss als Lehrerin) mussten wir das angemessen feiern, weshalb wir uns logischerweise (dem Anlass entsprechend) in einen Erotic Club begaben. Da waren jeweils 2 bis 3 Frauen am tanzen, während sich einige andere an die Männer ranmachten. Auch ich wurde nicht verschont, und die eine hatte eine derart herrliche Oberweite, dass ich mir einen Lapdance für 20 Leva gönnte. Naja, Lapdance bedeutet dort, dass sie einfach in nem Separee privat ne Show hinlegt. Dabei muss sie mich wohl derart toll gefunden haben (übertriebenes Augenzwinkern), dass sie mir einen Striptease (das gleiche, einfach Nackt und 15min lang) für nur 80 Leva anstatt 100 feilbot. WOW! Dieses Top-Angebot unterbreitet sie bestimmt nur gaaanz ganz speziellen Kunden! Irgendwie habe ich dann aber doch die nötige Willenskraft aufgebracht, um dieser äusserst "schmeichelhaften" Offerte zu widerstehen und wir gingen in die Heia.
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